Gebr. Wehrli AG Kilchberg Zürich
Gebr. Wehrli AG Kilchberg Zürich

Thusis: Mächtig und trotzig stehen die Felswände beidseitig der Viamala Schlucht, welche noch heute ein Touristenmagnet ist. Der Bahnhof liegt unterhalb des Dorfes. In den Anfangszeiten der Rhätischen Bahn endet hier die Linie und bis 1903 müssen die Reisenden für die Weiterfahrt ins Engadin auf die Postkutsche umsteigen. Dessen Fahrt dauert stolze 10 Stunden (Quelle LD- Fahrplan 1898).

J. Guler Phtograph Thusis
J. Guler Phtograph Thusis

Photograph J. Guler photographiert die Rhein-brücken von einer Seitenflanke der Viamala Schlucht aus. Ein langer Personenzug mit zwei Dampfloks verlässt den Bahnhof und nimmt die erste Steigung nach Sils in Angriff. Die weiten Flächen des Domleschgs sind unverbaut, auf der Terrasse oberhalb von Sils liegt das kleine Bergdorf Scharans. Hier habe ich als Kind und Jugendlicher viele meiner Sommer-Ferienwochen verbracht

 

Hier befindet sich der Foto- graph auf dem Terrain von Thusis und positioniert seine "Kamera" in Richtung Sils. Oberhalb des Dorfes befin- det sich der "Piz Scalottas". Das Tüpfchen auf dem "i" wäre natürlich ein über die Brücke fahrender Zug ge-wesen.

Wehrli A.-G., Kilchberg-Zürich, gestempelt 21. Juni 1910
Wehrli A.-G., Kilchberg-Zürich, gestempelt 21. Juni 1910

Ant. Reinhardt Chur No. 12,
Ant. Reinhardt Chur No. 12,

Belastungsprobe der Rhein-brücke. Mit drei Loks und 

fünf Schotterwagen testen die Ingenieure am 10. Dez. 1901 die Eisenkonstruktion auf ihre max. Belastbarkeit Brücken gleicher Bauart werden bei Reichenau und

in Richtung Ilanz gebaut.

 

A. Roth Thusis, gestempelt 12. August 1914
A. Roth Thusis, gestempelt 12. August 1914

Im Sommer 1914 scheint mir Thusis immer noch ein geruhsames Städtchen zu sein. Nur das Hotel Albula und das gehobe- rene Hotel Post stechen aus dem Dorfbild hervor. Imposant ist die schönste Bergspitze im Domleschg; der Piz Beverin. Er wird hier mit 3007 Meter an- gegeben, seine wirkliche Höhe ist jedoch lediglich 2998 Meter.


Eine Ansicht des alten Bahnhof von Thusis,, damals noch in Riegelbauweise und mit dem Hotel Post im HIntergrund. Auf Geleise 2 steht eine G 3/4 abfahrtsbereit nach Chur. 

Vorläufig ist hier noch Endstation.

 

Gebrüder Metz Basel, gestempelt 14. August 1902
Gebrüder Metz Basel, gestempelt 14. August 1902

Es ist eine meiner älteren Karten, datiert und gestempelt 1902. Schön sind die gemalten Ver-

zierungen, ich würde allerdings die Aufnahme in grösserem Format bevorzugen. Aber trotz-dem, wandern am Piz Beverin bringt Freude und mit grosser Wahrscheinlichkeit begegnet man in den frühene Morgenstunden an dessen Felsflanken Gemsen und Steinböcken.

A. Weilbach Winterthur
A. Weilbach Winterthur

Die Lokomotiven vom Typ

G 3/4 verkehren bis zur Eröffnung der Albulabahn

von Landquart in Richtung Davos und Thusis.. So ist es offensichtlich, dass eine der Lok nach dem Haupt-ort im Domleschg getauft wird. Die Ehre wird der Nummer 8 zugetan.


Verlag O. E. Zürich, gestempelt 21. August 1914
Verlag O. E. Zürich, gestempelt 21. August 1914

Die meisten Ansichtskarten werden auf der eigentlichen Albulabahn aufgenommen. Das Domleschg ist von der Landschaft her lieblich, die Linienführung aber nicht so spektakulär. Hier hat der

Photograph eine Ausnahme gemacht und die Station Rodels - Realta auf seiner Mehrbildkarte integriert.


Gebrüder Wehrli Kilchberg Zürich
Gebrüder Wehrli Kilchberg Zürich

Bekannt ist Rhäzüns vor allem wegen den Mineral- quellen. "Das Bergwasser erhielt seine Beliebtheit  durch den Werbespruch "Rhäzünser isch gsünser". und ist jahrelang in den Fernsehwerbungen pre.sent.

Ein Dampfzug hat soeben den Bahnhof verlassen und erreicht nach ein paar engen kurven das heutige Quellgebiet. 


A. & E. Reinhardt Chur und St. Moritz, gestempelt 21. Februar 1908
A. & E. Reinhardt Chur und St. Moritz, gestempelt 21. Februar 1908

Im ehemaligen ruhigen Gebiet von Reichenau und Tamins verzweigt sich die 

Linie in Richtung Albula

und in Richtung Surselva. Der Vorderrhein trifft auf den Hinterrhein. Heute zerschneidet die Autobahn das Tal und die Magie dieses schönen Ortes ist ein wenig verloren gegangen.

Ernet Klees Basel, gestempelt 31. Juli 1913
Ernet Klees Basel, gestempelt 31. Juli 1913

Der Bahnhof vom Süden aus her photographiert, leider ohne Dampfzug. Das Stationsgebäude und der angebaute Güterschopf sind immer noch erhalten. Diese Karte ist selten an-

zutreffen und der Verlag ist mir völlig unbekannt.


Edition Photoglob Co. Zürich, gestempelt 18. August 1904
Edition Photoglob Co. Zürich, gestempelt 18. August 1904

Chur, das Zentrum Grau-

bündens. Noch strahlt die Stadt eine Ruhsam- und Gelassenheit aus, doch mit dem Bau des Hotel Stein-bocks und der Rhätischen Bahn sind die Weichen für den Tourismus Graubün-dens gestellt. Die Normal-

spurbahn überlässt das Terrain nun definitiv den Schmalspurbahnen. Schon bald wird auch Arosa mit einer Bahn erschlossen sein.

Weltpostverein, gestempelt 07. Januar 1903
Weltpostverein, gestempelt 07. Januar 1903

Das schöne historische Ver-waltungsgebäude der Rh.B.,

eine noble repräsentative Villa im Stadt Zentrum.

Diese wird um 1910 ersetzt durch einen nüchteren we-niger attraktiven Bau des St. Moritzer Architekten Nicolaus Hartmann.. Die Churer bezeichneten es als "Ein Durchbruch des neuen Heimatstils!"

 

 

 

F. Moores Railway Photographs London (Originalphoto)
F. Moores Railway Photographs London (Originalphoto)

Die Dampflok G 4/5 No .108, heute getauft auf den Name "Engadina". Nach dem Verkauf aller Loks derselben Serie verrichten die No. 105 - 106 bis 1952 vor allem Dienste im Winter, bis heute steht die No 107 zusammen mit der No 108 immer noch für Nostalgiefahrten zur Verfügung. Und finden sie nicht auch, eigentlich sind sie und bleiben wohl immer die Big Stars. der Rhätischen Bahn.